Kriebethal
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Schule

Am 28. Juli 1890 weiht Geheimrat Albert Niethammer die neue Schule mit einem Klassenzimmer ein. Schon bald lässt er ein zweites Klassenzimmer anbauen. 1923 wird von der Gemeinde ein großzügiger Schulhausanbau realisiert. Im Zuge der Umstrukturierung des Bildungswesens in der DDR von der Volksschule 1946 bis zur zehnklassischen Polytechnischen werden bis Mitte der 1970er Jahre verschiedene Umbauten innerhalb der Schule durchgeführt. 1992 wird aus der Schule eine Mittelschule mit hauswirtschaftlichem Profil und 215 Schülern. Der Geburtenrückgang der 1990er Jahre macht um die Kriebethaler Schule keinen Bogen. Bereits 2001 hat das Regionalschulamt Chemnitz die Weichen für das Aus der Schule gestellt. Damals sind 36 Anmeldungen für die fünfte Klasse zu wenig, 40 sind gefordert. Das Regionalschulamt genehmigt eine Klasse mit 28 Schülern. Acht Schüler müssen an die Mittelschule Waldheim abgegeben werden. Das Kulturministerium teilt der Gemeinde mit, ab Schuljahr 2003/04 bestehe „kein öffentliches Interesse“ mehr an der Fortführung der Mittelschule. Der Gemeinde wird die Mitwirkung untersagt. Am 11.07.2003 wird die Schule nach dem letzten Schultag für immer geschlossen.

Quelle: Kriebethaler Gemeindebote Juni 2016; Günter Möbius

Ausführliche Geschichte der Schule finden Sie hier.