Kriebethal
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Zum 50jährigen Bestehen... 1906

Zum 150sten Male jährte sich am 15. März 2006
der Tag, an dem die Herren Fritz Kübler und
Albert Niethammer vorerst in einem Pachtverhältnis
die Pohl’sche Papierfabrik in
Kriebstein übernahmen.

Die Verwendung ihres Namens war eine der Bedingungen,
welche der Eigentümer, Herr Gustav Pohl, im Pachtvertrag
anerkannte. Ich möchte obigen Anlass nutzen, den Lesern mit
vielleicht nicht so bekannten Fakten über vergangene Zeiten zu
berichten. Wussten Sie, dass es vor 100 Jahren die Zeitschrift
“Arbeiterfreund” gab?
“Der Arbeiterfreund”
Zeitschrift für die Arbeiterfrage, Organ des
Central-Verein für das Wohl der arbeitenden
Massen, Herausgegeben von Professor Dr. ... in
Dresden - Vierundzwanzigster Jahrgang, Berlin,
Verlag von Leonhard Simon, 1906
(Abschriftlicher Auszug)

Die Papierfabriken der Firma Kübler & Niethammer in
Kriebstein und ihr 50-jähriger Betrieb von 1856 - 1906.

Das Werk gehört einem hochverdienten Arbeiterfreunde und
langjährigen Ausschußmitglied des deutschen Zentralvereins für
das Wohl der arbeitenden Klassen, dem Geheimen Kommerzienrat
Dr. ing. Albert Niethammer, der auch im öffentlichen Leben
als Mitglied der Chemnitzer Handelskammer seit 1868 und des
Deutschen Reichstages in den Jahren 1881 - 1884 und 1887 -
1890 sowie als Vorsitzender der Papiermacher-Berufsgenossenschaft
und des Vereins deutscher Papierfabrikanten
hervorragend tätig gewesen ist ... der unter den schwierigsten
Verhältnissen einen Kleinbetrieb zu einem Weltunternehmen mit
10 ihm gehörigen Privatfabriken umgestaltet und sich dabei
nicht nur als kühner Organisator und umsichtiger
Geschäftsmann erwiesen, sondern auch durch vortreffliche
Wohlfahrtseinrichtungen den Ruf eines würdigen Patriarchen
einer großen Arbeiterfamilie erworben hat.
... besteht aus der Papierfabrik Kriebstein ... dieser Fabrik
wurden bereits 1860 - 1861 die Holzschleiferei Georgenthal und
die Holzschleiferei Breitenhof 1866 - 1867 vorübergehend angegliedert
und letztere 1901 zum zweiten Mal erworben. Die im
Jahre 1873 von Kriebstein aus gegründete Holzschleiferei
Kriebethal wurde 1876 mit der Papierfabrik verbunden. Im Jahre
1883 wurde von Niethammer die Zellulosefabrik Gröditz
gegründet ... Die im Jahre 1888 gegründete Holzschleiferei und
Papierfabrik Meinsberg ... Ferner gehören zur Mutterfabrik
Kriebstein die im Jahre 1882 gegründete kleine Holzschleiferei
Albertsthal und die in den Jahren 1904 und 1905 neuerbaute,
erst im September 1905 dem Betrieb übergebene größere Holzschleiferei
Kriebenau... und mit 3.000 inducierten Pferdekräften
arbeitet. Endlich ist die kleinere Holzschleiferei Wöllsdorf im
Jahre 1888 und die Holzschleiferei Erlabrunn erst 1905 erworben.
Diese zehn der Firma Kübler & Niethammer gehörigen
Fabriken beschäftigen zusammen im März 1906 = 989 Arbeiter
und über 30 Beamte.
Die so genannte Kriebsteiner Schloßmühle..., war eine Mahlmühle
... zum Rittergute Kriebstein gehörte und ihm bis zum
Jahre 1833 in Erbpacht unterstand ... brannten sämtliche
Gebäude nieder ... durch Kauf am 15. Juli 1853 an Wilhelm
Gustav Pohl über, der an Stelle der Oel- und Graupenmühle eine
Papierfabrik errichtete. Im Sommer 1855 hatte Neundorf, der
Direktor dieser Papierfabrik das Unglück, vom Triebwerk der
Papiermaschine erfaßt und so verletzt zu werden, daß er wenige
Wochen darauf starb. An seine Stelle wurde Fritz Kübler
berufen...
Im Dezember 1855 erhielt Kübler den Besuch seines 22 Jahre
alten Freundes Albert Niethammer. Auf einer dieser Geschäftsreisen
besuchte Albert Niethammer ... auch Kriebstein, um über
die Einführung der Holzmassebereitung und den Kauf eines
rotierenden Hadernkochers mit Kübler zu unterhandeln. Beide
verhehlten sich nicht die tiefgehenden Mängel der Kriebsteiner
Fabrik, erkannten jedoch ebenso, daß die Grundlagen für einen
erfolgreichen Betrieb vorhanden seien und berieten... die Fabrik
entweder zu kaufen oder zu pachten. Im Januar 1856 wurde der
Vortrag abgeschlossen und die Kriebsteiner Fabrik unter der
Firma Kübler & Niethammer pachtweise auf 12 Jahre
übernommen.
Mit 10.000 geborgten Talern begannen die beiden Freunde am
15. März 1856 den Betrieb unter schweren Sorgen und Mühen.
Schon das Pachtverhältnis hatte vieles Bedenkliche, mehr noch
der Umstand, daß sich die Papierfabrik die Wasserbenutzung mit
der Schneide- und Mahlmühle teilen mußte. Die Wasserräder
bedurften fast täglich der Reparatur. Die acht hölzernen
Holländer gaben zu fortwährenden Betriebsstörungen Veranlassung,
die fast unausgesetzt schadhaften Wasserpumpen lieferten
viel zu wenig Wasser und die altehrwürdige Papiermaschine
hatte das Unglück gehabt, fast zwei Jahre die Behandlung eines
Dorfschmiedes erdulden zu müssen. Schon sehr bald sahen sich
daher die Herren Kübler & Niethammer auswärts nach einer
Wasserkraft und nach Bauland um und bauten 1860/61 die
Holzschleiferei Georgenthal und erwarben 1865 das frühere
Hammerwerk Breitenhof... es zu einer Holzschleiferei und
Papierfabrik umzubauen...
Kübler erlag leider am 2. März 1865 einer heimtückischen
Krankheit, Niethammer siedelte im Oktober 1865 nach
Breitenhof über. Inzwischen erkannte der Fabrikbesitzer Pohl...
noch vor Ablauf des Pachtverhältnisses Kaufanerbietung... zu
machen, und so ging dann am 15. März 1867 die Papierfabrik
Kriebstein in den Besitz der Firma Kübler & Niethammer über
und Niethammer selbst verlegte seinen Wohnsitz wieder von
Breitenhof nach Kriebstein.
Eine besondere Bedeutung und größeren Umfang erlangte die
Zellulosefabrik Gröditz. Noch wichtiger für die Entwicklung des
ganzen Unternehmens war die Überwindung der
Schwierigkeiten des Warentransports durch die 1871/72 erfolgte
Anlage einer eisernen Zschopaubrücke in Kriebstein und die
Erbauung der Talstraße über Kriebethal nach Waldheim. Die
Firma vermochte schließlich mit ca. 40 eigenen Pferden und den
entsprechenden Wagen, zu denen aber noch alle verfügbaren
Lohngeschirre der Umgebung kamen, den Verkehr von und nach
der Bahn kaum zu bewältigen, so daß endlich der Bau einer
Eisenbahn von Waldheim nach Kriebethal kommen mußte.
Diese wurde von der Staatsregierung erbaut, welche 3/7 der
Baukosten auf die Firma Kübler & Niethammer abwälzte. Der
gesamte der Firma Kübler & Niethammer gehörige Grundbesitz
beträgt z.Z. 237,4 h (Hektar). Die Wasserkraft repräsentiert
2.550, die Danpfkraft 5.891 Pferdestärken. Gegenwärtig arbeiten
fünf Papiermaschinen in Kriebstein, eine in Kriebethal, eine in
Meinsberg ..., auf welcher sie eine amerikanische
Papiermaschine mit Haperscher Naßpartie kauften. Diese
Maschine kam im Jahre 1886 zur Aufstellung... Der
Niethammersche Großbetrieb hat nicht nur sich selbst, sondern
der ganzen deutschen Papierindustrie dadurch genützt, daß er
die amerikanischen Papiermaschinen bei sich einführte...

Die Wohlfahrtseinrichtungen und ihr soziales Programm.
Mit den technischen Leistungen sind die Wohlfahrtseinrichtungen
für Arbeiter in den einzelnen Niethammerschen Fabriken
immer Hand in Hand gegangen und als Grundlage dieses ganzen
Großbetriebes mit zu betrachten. Das gute Wohnungen eine der
wichtigsten Grundbedingungen für Gesundheit und Wohlbefinden
sind, wird allgemein anerkannt. Die Firma hat deshalb,
wenn sich Gelegenheit bot, vorhandene bäuerliche Häuser der
Nachbarschaft angekauft und für Arbeiterwohnungen
hergerichtet und ferner neue Häuser in großer Anzahl gebaut.
Für letztere ist ... an dem Grundsatz festgehalten worden, daß
jede Familie vollständig abgeschlossen von der anderen wohnt.
Die Häuser sind regelmäßig von dazugehörigen Garten
umgeben. Für unverheiratete Arbeiter ist ein Burschenhaus
errichtet worden. Sie zahlen für Wohnung, Heizung,
Beleuchtung, Bettwäsche
samt Nachthemden und Handtüchern, Frühstück und
Mittagessen wöchentlich 4 Mark. Dem 1873 gegründeten
Konsumverein, dem außer Arbeitern auch andere Dorfbewohner
angehören, hat die Firma die erforderlichen Räume in Kriebethal
unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Der 1879 errichtet
Kindergarten - Zum Vesper erhalten die Kinder unentgeltlich
Milch.
Bei Gründung der Fabrik wurde eine Fabriksparkasse eingerichtet
mit der Bestimmung, daß jeder Arbeiter am Lohntage
mindestens 3 Prozent des Lohnes als Spargeld zurückzulassen
habe. Die Ersparnisse, die anfangs mit 5 Prozent, seit 1885 mit
6 Prozent verzinst werden, können nach Ablauf eines Halbjahres
jederzeit abgehoben werden. Bei Niethammers Verheiratung
1856 wurde eine Fabrikbibliothek begründet, die allmählich auf
einen Bücherstand von über 1.200 Bänden angewachsen ist.
Die kostenlose Verleihung findet wöchentlich einmal statt.
Aus Anlaß der Verheiratung von Konrad Niethammer ist im
Jahre 1895 in Kriebstein zur Hilfe bei Arbeitern und Beamten in
Krankheitsfällen eine Schwester des Dresdner Diakonissenhauses
stationiert worden. Die Einrichtung bewährte sich so gut,
daß 1898 auch in der Gröditzer Fabrik eine Diakonissin
angestellt wurde. Die 1873 ins Leben gerufene Fabrikfeuerwehr,
die 38 Mann, darunter 7 Steiger zählt, hat schon bei manchen
Bränden in der Umgebung helfend eingegriffen.
Im übrigen gelten noch folgende Bestimmungen:
1. Arbeiter, welche länger als ein Jahr der Firma angehören,
erhalten das Schulgeld für ihre Kinder.
2. Arbeiter, welche 10 Jahre ununterbrochen der Firma
angehören, erhalten bei der Konfirmation eines Kindes
30 Mark.
3. Gemäß einer von Niethammer am Tage der Verheiratung
seiner Tochter gemachten Stiftung erhalten Arbeiter und
Arbeiterinnen, welche sich verheiraten, bei der kirchlichen
Einsegnung eine Traubibel.
4. Verheiratete Arbeiter, welche der Reserve oder Landwehr
des Reichsheeres angehören, erhalten im Falle der
Einberufung zu einer Übung während der Dauer derselben
zwei Drittel, unverheiratete ein Sechstel ihres Lohnes.
5. In Krankheitsfällen erhalten alle verheirateten Arbeiter und
Arbeiterinnen, sowie Witwer und Witwen mit
schulpflichtigen Kindern, wenn sie schon 1 Jahr der Firma
angehören, neben den von der Krankenkasse gewährten
Krankengeld der Hälfte des Lohnes noch ein Sechstel ihres
Lohnes.
6. Die der Firma länger als ein Jahr angehörigen Frauen
erhalten im Falle eines Wochenbettes 25 Mark unter der
Voraussetzung, daß sie wenigstens vier Wochen der Arbeit
fern bleiben.
7. Beim Tode ihres Ehegatten erhalten Arbeiter und
Arbeiterinnen, welche mindestens 1 Jahr der Firma
angehören, zwei Wochenlöhne, beim Tode eines Kindes
unter 14 Jahren einen Wochenlohn als Beitrag zu den
Beerdigungskosten.
8. Beim Tode eine Arbeiters erhält seine Witwe für jedes Kind
bis zum vollendeten 14. Jahre eine Unterstützung von
1 Mark pro Woche.
9. Feiertage, welche regelmäßig in die Woche fallen (Bußtag,
Karfreitag, Ostermontag, Himmelfahrt, Pfingstmontag) und
Feiertage, sofern sie in die Woche fallen, (Neujahr,
Erscheinungsfest, Reformationsfest, erster und zweiter
Weihnachtstag) werden den in den Fabriken arbeitenden wie
Arbeitstage bezahlt.
10. Die länger als ein Jahr der Firma angehörenden
verheirateten bzw. verwitweten Arbeiter erhalten für jedes
Kind bis zu seinem Austritt aus der Schule eine
Unterstützung von wöchentlich 1 Kilogramm Brot. Diese
Unterstützung wird in Marken gewährt, gegen welche auf
Grund besonderer Abmachung von Bäckern oder den
Kriebethaler Konsumverein das Brot ausgehändigt wird.
Alle diese Einrichtungen sind entstanden aus dem Bestreben
heraus, dem Arbeiter zu helfen, wo die Not des Lebens ihm
besonders erfaßt. Das sind keine Almosen; ist doch der
Fabrikant ebenso auf die Hilfe seiner Arbeiter in aller
Bedrängnis des Betriebes angewiesen.
Die im Jahre 1905 ... gesetzlich vorgeschriebenen Ausgaben des
Unternehmens verteilen sich auf ... Unfallversicherung,
Krankenkasse
und auf die alters- und Invalidenversicherung. Unter den
freiwilligen Leistungen stehen in erster Linie die von der Firma
bezahlten Wochenfeiertage und in zweiter Linie die Zuschüsse
für Brot.
... hat Herr Geheime Kommerzienrat Niethammer am
15. März 1906 anläßlich des 50-jährigen Jubiläums seiner Firma
geleistet, indem er 60.000 Mark für seine Arbeiter, 40.000 Mark
für die Beamten seiner Firma und außerdem 25.000 Mark der
Stadt Waldheim zu wohltätigen Zwecken und 3.000 Mark für
die Stadtkirche zu Waldheim spendete. Das 50-jährige Jubiläum
der Firma Kübler & Niethammer war ... für die ganze Stadt
Waldheim ein Festtag ... um ihren Ehrenbürger zu feiern, dem
sie ein herrliches Wandgemälde im Rathaussaale, das Reiterstandbild
auf dem Kaiser-Wilhelm-Platz und viele Stiftungen
und Widmungen und reiche Gaben zu verschiedenen gemeinnützigen
Zwecken zu verdanken hat.”
Nicht ganz wörtlich:
Zum Jubiläumstag, 15. März 1906
Gegen 8 Uhr brachte die Kriebethaler Schuljugend vor der Villa
des Geheimrat Niethammer ihre Gesangsvorträge zu Gehör;
dann fand eine interne Familienfeier statt, nach welcher
Vertreter der Stadt und verschiedene Deputationen von
Beamten, Arbeitern, Freunden und Vereinen ihre Glückwünsche
brachten. Gegen 11 Uhr vormittags vereinigte ein Festaktus
Arbeitgeber und Arbeitnehmer im schön geschmückten Vorraum
des Kriebsteiner Kontorgebäudes, um der Dekorierung der
22 Arbeiter beizuwohnen, die der Firma 30 Jahre angehören. ...
dem ältesten Sohne des Jubilars, Herrn Albert Niethammer jun.
die von allerhöchster Stelle erfolgte Ernennung zum
Königlichen Kommerzienrat und Herrn Fabrikdirektor
Waldemar Crusius das Ritterkreuz 2. Klasse des
Albrechtsordens zu überbringen... Ansprache des Herrn
Amtshauptmann von Nostitz-Wallwitz, der dem Jubilar die
Medaille für Treue in der Arbeit überreichte... der in der
Stadtkirche zu Waldheim stattfindende Festgottesdienst,
Festgottesdienst,
der nachmittags 2 Uhr seinen Anfang nahm ... Nach dem
Festgottesdienst ging es in einem Zuge zum Kaiser-Wilhelm-
Denkmal. Dann zogen die Gruppen in die Etablissements, in
welchen eine festliche Bewirtung der Arbeiter stattfand.
Nach 11 Uhr endeten die Saalfeste.”
Nun wieder wörtlich:
“Es wurden nach 1867 zahlreiche Beschränkungen des
Gewerbebetriebes,
der Niederlassung und Verheiratung aufgehoben, die
deutschen Ströme von den Flußzöllen befreit und das
Münz-Maß- und Gewichtswesen sowie das Post- und Telegraphenwesen
gründlich reformiert.
Es gereicht ihm zur hohen Ehre (dem Jubilar), daß er seinen
Großbetrieb nicht, wie so viele andere Großindustrielle, in eine
Aktiengesellschaft umgewandelt und seine vielen Mitarbeiter
nicht fremden Kapitalisten überlassen hat, sondern sich für das
Wohl der Arbeiter auch weiter persönlich verantwortlich fühlt.
Wenn ihm sozialdemokratische Zeitungen jetzt vorwerfen, wie
viel er gewonnen haben müsse, wenn er 128.000 Mark für
Stiftungen habe verwenden können, so ist denselben zu
antworten: daß Aktionäre bei der Übernahme dieses Großbetriebes
vielleicht gar nichts gespendet haben würden.”
Der Verfasser verweist: “... daß nach Tabelle VII (S. 31) bei den
wirklichen freiwilligen Zuwendungen von Arbeitgebern für
Arbeiter diejenigen der privaten Spender in den Zeitraum von
1901 - 1905 von 20 Mill. Mark im Jahre 1901 auf fast 61 Mill.
Mark im Jahre 1935, also um das Dreifache gestiegen, und daß
die ermittelten Zuwendungen der Aktiengesellschaften und
Banken von 22 Mill. Mark im Jahre 1901 auf 18 Mill. Mark im
Jahre 1905 gefallen sind.
Der Jubilar hat an seinem 50-jährigen Ehrentage für seine
Erfolge nicht sich selbst gepriesen, sondern Gott gedankt und
um seinen weiteren Segen für seine in der Kirche um ihn
versammelte große Arbeiterfamilie gebeten.”

Quelle: Februar 2006 Kriebsteiner Gemeindebote, Günter Möbius- Ortschronist